Mit Diabetes sicher im Klinikum Siegen

Deutsche Diabetes Gesellschaft zeichnet Klinikum Siegen für klinikweites Diabetes-Engagement aus

Diabetes ist die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland: Über sechs Millionen Menschen sind betroffen. Daher haben Ärzte und Pflegekräfte in Kliniken sehr oft mit Patienten zu tun, die zusätzlich zu ihrer aktuellen Erkrankung noch Diabetes haben. „Patienten sollten darauf achten, dass das Personal in der Klinik sich auch mit Diabetes sehr gut auskennt“, sagt DDG-Präsident Prof. Dr. Andreas Neu. Dafür hat die DDG das Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet DDG“ entwickelt, welches nun das Klinikum Siegen erneut erhalten hat. Damit stellt die Klinik eine fächerübergreifende Diabetes-Kompetenz sicher, von der die Patienten auf allen Stationen profitieren.

„Wir freuen uns sehr über das Zertifikat der DDG als Bestätigung unseres Engagements für eine fachlich optimale Behandlung“, sagt Dr. med. Stefan Schanz, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Nephrologie und Dialyse. An der Behandlung beteiligt ist auch Dr. med. Mathias Scheer, der das Klinikum als Diabetologe bei der Versorgung von Patienten mit Diabetes unterstützt und mit dessen Gemeinschaftspraxis eine Kooperation besteht.

Um das Siegel zu bekommen, musste das Klinikum Siegen umfangreiche Maßnahmen nachweisen, unter anderem spezielle Schulungen für das Pflegepersonal, das Vorhandensein qualifizierter, Diabetes-erfahrener Ärzte, die für die Patienten auf allen Stationen die optimale Behandlung der Vorerkrankung Diabetes mellitus festlegen und durch schriftliche Anleitungen, z.B. Notfallplänen bei Unter- oder Überzuckerungen, ihre Kollegen fachübergreifend unterstützen. Auf jeder Station sind mindestens zwei Pflegekräfte speziell geschult und unterstützen das Ärzteteam bei der optimalen Betreuung der Diabetespatienten.

Geschult werden die Pflegekräfte von Iwona Helleberg, Leitung Ernährungsberatung und ausgebildete Diabetesberaterin der DDG, die zudem erste Ansprechpartnerin bei Patienten ist, die an Diabetes leiden. „Ich stehe den Kollegen im Haus sowie Patienten und Angehörigen beratend zur Seite und bewerte zudem alle betroffenen Patienten individuell, um eine geeignete Therapieempfehlung zur Optimierung der Blutzuckereinstellung zu geben“, so die erfahrene Diabetesberaterin. Auch bei Operationen und Narkosen wird die Diabetes-Erkrankung mitberücksichtigt. „So können viele Komplikationen für Patienten mit Diabetes im Vorhinein vermieden und die Patienten früher entlassen werden “, ergänzt Dr. Schanz.

Von den zusätzlichen Maßnahmen profitieren auch Patienten, deren Diabetes noch gar nicht entdeckt wurde. Denn bei jeder Neuaufnahme werden routinemäßig die Blutzuckerwerte kontrolliert. So werden auch neue Diabetesfälle entdeckt – was für die Betroffenen sehr wertvoll ist, denn der Diabetes wird im Folgenden während des Krankenhausaufenthaltes berücksichtigt. Das sichert unmittelbar den Behandlungserfolg und zusätzlich lassen sich durch die frühe Diagnose und rechtzeitige Therapie Folgeschäden verhindern. Auch für einweisende Ärzte bietet das Siegel eine wichtige Entscheidungshilfe, um eine Diabetes-adäquate stationäre Behandlung für ihre Patienten zu finden.

Über die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG):

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) ist mit mehr als 9.000 Mitgliedern eine der großen medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Deutschland. Sie unterstützt Wissenschaft und Forschung, engagiert sich in Fort- und Weiterbildung, zertifiziert Behandlungseinrichtungen und entwickelt Leitlinien. Ziel ist eine wirksamere Prävention und Behandlung der Volkskrankheit Diabetes, von der mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland betroffen sind. Zu diesem Zweck unternimmt sie auch umfangreiche gesundheitspolitische Aktivitäten.

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Darüber hinaus gilt für Besucher:innen eine allgemeine Testpflicht:

  • Aktueller negativer PoC-Corona-Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24h) muss mitgeführt werden
  • Stichprobenartige Kontrollen


Für Ambulanzpatient:innen gilt die 3G-Regelung

Für Patient:innen der Notaufnahme ist bei medizinischer Notwendigkeit eine Begleitperson zugelassen (3G-Regel)