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Jahrespresseinfo 2025 – Umsetzung Krankenhausplanung NRW ist gestartet

Für das Klinikum Siegen startete das Jahr 2025 mit der Umsetzung der Krankenhausplanung NRW. Der Fokus lag hierbei zunächst auf dem Aufbau einer Neurologischen Frührehabilitation sowie einer Fachklinik für Geriatrie. In beiden Bereichen wurde eine Aufstockung der Betten vorgenommen. Für das Klinikum Siegen bedeutet dies eine wichtige Ergänzung des schon zuvor umfassenden internistischen, neurologischen und chirurgischen Leistungsspektrums des Hauses. Mit einer geriatrischen Abteilung wird das Klinikum Siegen dem steigenden Bedarf einer altersgerechten Medizin gerecht. Gleichzeitig unterstreicht die Neurologische Frührehabilitation die wichtige Rolle des Klinikums Siegen als neurologisches Kompetenzzentrum mit einer zertifizierten überregionalen Stroke Unit. Aber auch in anderen medizinischen Bereichen baut das Klinikum Siegen sein Leistungsspektrum im Jahr 2025 weiter aus.

Einführung ASV und Zertifizierung Lungenkrebszentrum

So ist im Februar 2025 nicht nur die Einführung einer ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) für Tumore der Lunge und des Thorax erfolgt, sondern es wird auch eine Zertifizierung zum Lungenkrebszentrum angestrebt. In beiden Bereichen wird eine enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region erfolgen. Die neuen Angebote erweitern nicht nur die Versorgungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten der Region, sondern verbessern auch zusätzlich durch eine Spezialisierung die Behandlungsqualität für Lungenkrebspatienten.

Bauliche Weiterentwicklung Zentral-OP

Im Bereich der baulichen Weiterentwicklung geht es im Jahr 2025 mit der Erweiterung des Zentral-OPs am Klinikum Siegen weiter voran. Das Klinikum Siegen weist eine starke Zunahme an operativen Leistungen auf, welcher mit einer Aufstockung von 5 auf 7 OP-Säle Rechnung getragen wird. Nachdem im vergangenen Jahr im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung die Vergabe des Projekts erfolgte, wurde im Dezember 2024 durch den Generalplaner Aufmaß genommen. Aktuell finden regelmäßige Termine zur weiteren Planung mit den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern des OPs und dem Generalplaner statt.

Ingo Fölsing verlängert Vertrag als Geschäftsführer

Im personellen Bereich wird Ingo Fölsing für weitere sechs Jahre als Geschäftsführer an der Spitze des Klinikums bleiben. Sein Vertrag, der Ende dieses Jahres ausgelaufen wäre, wurde nun vorfristig um weitere sechs Jahre verlängert. Der 55-jährige ist seit 2020 Geschäftsführer der Kreisklinikum Siegen GmbH, zuvor war er als Kaufmännischer Direktor und Prokurist am Katholischen Hospitalverbund Hellweg sowie für die Asklepios Klinikengesellschaft tätig.

Ingo Fölsing freut sich über den Vertrauensbeweis der Gesellschafterversammlung und wird weiterhin die medizinische und bauliche Weiterentwicklung sowie Modernisierung des Hauses vorantreiben, um das Klinikum Siegen, trotzt der aktuell herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen, zukunftssicher aufzustellen. Einen zusätzlichen Schwerpunkt auf seiner Agenda bildet der weitere Ausbau der digitalen Transformation am Klinikum Siegen. In den vergangenen Jahren konnten unter seiner Leitung bereits zahlreiche Projekte, wie zum Beispiel die flächendeckende Einführung der elektronischen Patientenakte, in diesem Bereich erfolgreich umgesetzt werden.

KI und Robotik im Klinikum

Neu hinzu werden in den Folgejahren die Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik als Schwerpunkte kommen. Bereits jetzt haben die Bereiche Robotik und KI, zum Beispiel in Form des hochmodernen „DaVinci-Chirurgiesystem“ oder einer KI-basierten Echtzeit-Spracherkennung zur Dokumentation im ärztlichen Dienst, im Klinikum Siegen Einzug gehalten. Aktuell befinden sich weitere Projekte, wie unter anderem ein hochmoderner Gehroboter zum Gleichgewichts- und Gangtraining für Patientinnen und Patienten, ein Exoskelett zur körperlichen Entlastung von Pflegekräften oder auch die Einführung eines Reinigungsroboters durch den Klinikservice Weidenau in der Testung.

Weitere Beiträge:

Klinikum Siegen warnt vor Auswirkungen geplanter Gesundheitsreform

Die von der Bundesregierung geplanten Reformpläne zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung sorgen derzeit bundesweit für deutliche Kritik in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen. Auch das Klinikum Siegen blickt mit großer Sorge auf die vorgesehenen Regelungen im Rahmen des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes. Ziel der Reform ist es, die Ausgaben der Krankenkassen zu begrenzen und Beitragssätze langfristig stabil zu halten. Die vorgesehenen Einsparungen im Krankenhausbereich könnten jedoch weitreichende Folgen für Beschäftigte, Versorgungsstrukturen und Patientinnen und Patienten haben.

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Modernste Operationstechnik im Klinikum Siegen

Die Klinik für Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie des Klinikums Siegen hat ihre operative Infrastruktur gezielt erweitert. Mit einem mobilen 3D C-Bogen der neuesten Generation, wird die 2D- und 3D-Bildgebung in einem System vereint. Ergänzt wird die Ausstattung durch ein computergestütztes Navigationssystem, das seit über 25 Jahren weltweit als Referenzplattform in der Wirbelsäulenchirurgie gilt. Der moderne C-Bogen ermöglicht es dem Operationsteam, intraoperativ hochauflösende 3D-Aufnahmen der Wirbelsäule anzufertigen. Ein besonderer Vorteil für die Wirbelsäulenchirurgie: In einem einzigen Scan können bis zu sieben Wirbelkörper dreidimensional dargestellt werden.

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„Adipositasbehandlung“ – Informationsveranstaltung

Im Adipositas Zentrum Dreiländereck erhalten Menschen mit Adipositas eine umfassende Begleitung auf ihrem Weg. Das strukturierte Behandlungskonzept reicht von konservativen Therapiemöglichkeiten über operative Interventionen bis hin zur langfristigen Nachsorge. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten individuell, ganzheitlich und in vertrauensvoller Atmosphäre zu betreuen. Im Rahmen der Informationsabende wird das Grundkonzept des Zentrums vorgestellt. Darüber hinaus erhalten Teilnehmende Einblicke in mögliche operative Verfahren sowie Informationen darüber, wie der Weg in das Zentrum aussehen kann.

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Klinikum Siegen setzt neuartige Defibrillator-Sonde erstmals ein

Im Herzkatheterlabor des Klinikums Siegen ist erstmals eine neuartige Defibrillator-Sonde eingesetzt worden. Bei dem verwendeten System handelt es sich um die OmniaSecure™ Defibrillation Lead, eine besonders dünne Sonde, die mit einem implantierbaren Defibrillator verbunden wird. Sie kann gefährliche Herzrhythmusstörungen erkennen und bei Bedarf eine lebensrettende Therapie abgeben. Damit zählt das Klinikum Siegen nach der kürzlich erfolgten europäischen Zulassung des Systems zu den frühen Anwendern dieser neuen Technologie. Die Implantation wurde durch PD Dr. med. Bernd Hansky, Sektionsleiter Kardiale Implantate, und Oberarzt Mohamed Elgendy im Herzkatheterlabor des Klinikums durchgeführt.

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Informationsveranstaltung für Angehörige bipolar erkrankter Menschen im Klinikum Siegen

Angehörige von Menschen mit einer Bipolaren Störung stehen im Alltag oft vor großen Herausforderungen. Um den Austausch untereinander zu fördern und Perspektiven für Unterstützung zu schaffen, lädt das Klinikum Siegen zu einer Informationsveranstaltung ein. Ziel ist es, Interessierte zusammenzubringen, die eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Bipolarer Störung aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein gründen möchten. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 28. Mai 2026, ab 18.00 Uhr im Soulspace des Klinikums Siegen in der Amalienstraße 10-12, Ebene 6, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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