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Klinikum Siegen engagiert sich für Verbesserung der eigenen Energieeffizienz

Energiespar-Challenge unter den Mitarbeitenden gestartet

Rund 6.000 kWh Strom und 29.000 kWh Wärme verbraucht ein Krankenhaus durchschnittlich pro Bett und pro Jahr. Der Energiebedarf pro Bett ist damit größer als der eines Einfamilienhauses. Um in den Zeiten knapper Energieressourcen einen Beitrag im Bereich des Energiesparens und Umweltschutzes zu leisten, hat sich das Klinikum Siegen zum Ziel gesetzt, in den nächsten sechs Monaten seine Energieeffizienz zu verbessern und eine Energiespar-Challenge unter den Mitarbeitenden gestartet. Ziel hierbei ist es, von November 2022 bis April 2023 so viel Energie wie möglich einzusparen. Der Erlös aus den gesparten Energiekosten soll wiederum in Umweltprojekte am Klinikum Siegen fließen.

Initiator der Challenge ist Gesundheits- und Krankenpfleger Michael Schmitt: „Ich habe bemerkt, dass im Klinikum noch verborgene Potentiale in vielen Bereichen schlummern und mich dann mit meiner Idee an die Geschäftsführung gewandt“, erklärt Schmitt. Hier stieß seine Idee auf Begeisterung und nahm schnell eine genauere Form an. Bei der Kick-Off-Veranstaltung zur Challenge kam Michael Schmitt, unterstützt durch den Technischen Dienst und das Marketing, in einen gemeinsamen Austausch mit vielen Kolleginnen und Kollegen des Hauses und es wurden erste Ideen gesammelt. Diese werden nun vom Technischen Dienst auf ihre Umsetzbarkeit geprüft und mit den betreffenden Abteilungen besprochen. Ab November soll es dann in die Umsetzung gehen. Zusätzlich erhalten die Kolleginnen und Kollegen im Haus jeden Monat noch einen allgemeinen Tipp, wie sie im Arbeitsalltag Energie sparen können. Regelmäßige Vergleichsmessungen zum Vorjahr sollen den Erfolg der Challenge prüfen und machen es möglich festzuhalten, wie viel Energie in den sechs Monaten eingespart wird.

Den beteiligten Personen ist es besonders wichtig zu betonen, dass sich die Einsparungen nicht negativ auf den Patientenkomfort oder die Patientensicherheit auswirken, stattdessen werden Potentiale ausgeschöpft, die Patienten nicht direkt betreffen. Beispielsweise wurde in den vergangenen Monaten als wichtiger Baustein des „Green Hospital“-Konzepts bereits mit der Umrüstung auf langlebige energieeffiziente LED-Lampen im gesamten Haus begonnen.

Wie bereits in einer gemeinsamen Pressemitteilung aller vier Träger der Siegener Kliniken im September beschrieben, ist beim Thema Energiekrise und steigende Energiekosten vor allem auch eine politische Lösung gefragt. Die Energiespar-Challenge kann höchstens einen Beitrag zur Verbesserung der aktuellen Situation leisten, jedoch nicht die Preissteigerungen im Bereich der Energiekosten kompensieren.

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